Saturday, 09 February 2008

  • Tagesgeld bringt mehr

    Ein kaputtes Auto oder ein defekter Kühlschrank sind nur zwei der Dinge, die zu unvorhergesehenen Ausgaben zwingen. Darum ist es ratsam, immer über eine eiserne Reserve auf dem Konto zu verfügen, damit nicht der teure Dispositionskredit zur Zahlung fälliger Rechnungen in Anspruch genommen werden muss.

    Unvorteilhaft gestaltet sich die Tatsache, dass die Rücklagen auf dem normalen Girokonto bei der Hausbank in der Regel nur minimal verzinst werden. Meist wird nicht einmal die Teuerungsrate ausgeglichen, die mit aktuell fast drei Prozent erheblich zu Buche schlägt.

    Bessere Konditionen bieten Festgelder. Diese sind aber unter dem Gesichtspunkt der Flexibilität zum Parken des Notgroschens weniger gut geeignet.

    Eine Kombination aus Flexibilität und Rentabilität finden viele Bankkunden daher im Tagesgeld.

    Tagesgeldkonten bieten eine Verzinsung von durchschnittlich vier bis fünf Prozent pro Jahr. Die Einlagen können jeden Tag abgerufen werden. Darüber hinaus entstehen bei den meisten Anbietern weder für die Eröffnung noch für die Führung des Tagesgeldkontos keinerlei Kosten. Da die Konditionen aber zwischen den einzelnen Anbietern sowie im Zeitverlauf erheblich abweichen können, empfiehlt es sich für Interessenten, vorab einen Tagesgeldkonto Vergleich im Internet zu Rate zu ziehen. Zahllose Internetseiten bieten die Möglichkeit, alle in Frage kommenden Anbieter von Tagesgeldkonten hinsichtlich des Zinssatzes unter die Lupe zu nehmen.

    Anleger sollten beachten, dass viele Angebote von den Banken zum Zwecke der Neukundengewinnung eingesetzt werden und die Konditionen daher nur mit bestimmten Einschränkungen gelten. So werden die attraktiven Zinsen meist nur für einen bestimmten Zeitraum, wie zum Beispiel ein Jahr, gezahlt und gelten darüber hinaus auch nicht für beliebig große Geldbeträge.

    Weiterhin kann es sinnvoll sein, der Bank einen Freistellungsauftrag zu erteilen, um den Sparerfreibetrag auszunutzen. Auch sollten Interessenten darauf achten, ob die gewählte Bank einem Einlagensicherungsfonds angehört, um im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Instituts  keinen Schaden zu erleiden.

    Sofern diese Dinge konsequent beachtet werden, kann die eiserne Reserve künftig profitabel geparkt werden.

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